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Die heißestens Neuigkeiten rund ums Wolfsrudel

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Suhl bleibt ungeschlagen

Klarer Suhler Auswärtssieg im Thüringenderby


Mit einem deutlichen 3:0-Erfolg beim 23. Duell beider Teams auf Bundesligaebene treten die Volleyballerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen die kürzeste Heimreise nach einem Auswärtsspieltag an. Mit 25:21, 25:15, 25:19 Punkten und mit drei Satzgewinnen nach insgesamt 78 Spielminuten erledigte sich der Favorit seiner Rolle beim Thüringenderby gegen Schwarz-Weiss Erfurt.

Vor 1.176 Zuschauern, darunter auch wieder eine stimmgewaltige Fanabordnung aus Südthüringen, konnten die Gastgeberinnen im ersten Satz zunächst lange mithalten. Durch starke Aufschläge und Druck auf die VfB-Außenangreiferinnen Foley und Naujack, die dann auch nicht so zum Erfolg bei ihren Angriffen kamen, da der Erfurter Block recht gut stand. Doch in der Crunchtime hatte sich der Vorjahresdritte wieder voll auf seine Stärken besonnen und sicherte sich den Satzgewinn nach 28 Minuten mit einem konzentrierteren Endspurt.

Im zweiten Satz dann deutlichere Kräfteverhältnisse für das Hollosy-Team auf allen Positionen, die insbesondere auch durch Diagonalangreiferin Monika Brancuska glänzen konnten. Durch eine Fehlaufschlagsserie der Suhlerinnen zum Ende des Satzes, begünstigte man den Gastgeberinnen noch eine Ergebniskosmetik, trotzdem gelang ein deutlicher 25:15-Satzerfolg nach 22 Minuten.

Im dritten Spielabschnitt tat sich der VfB wieder schwerer, Erfurt kämpfte nochmal sehenswert und gestaltete das Spiel bis zum 14:14 ausgeglichen. Doch die Laakkonen & Co. steigerten sich zum richtigen Zeitpunkt und brachten den Satzgewinn mit 25:19 nach 28 Minuten über die Runden.

Damit konnte der Suhler "Rekord-Derbysieger" auch das 22. Spiel im 23. Vergleich in Bundesliga und DVV-Pokal auf Bundesligaebene für sich entscheiden. Als wertvollste Spielerinnen wurden VfB-Zuspielerin Lara Nagels (Gold-MVP) und Isabel Kovacic (Silber-MVP) als punktbeste SWE-Scorerin mit insgesamt 15 Punkten ausgezeichnet. Die meisten Punkte bei den Suhler "Wölfinnen" erzielte Monika Brancuska mit 21 Punkterfolgen.

Mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel klettert Suhl damit in der Tabelle, wogegen Erfurt nach der ersten Niederlage im zweiten Saisonspiel auf den 7. Platz abrutscht. Bereits ab Dienstag dürfen beide Teams wieder ran, Erfurt in seiner "englischen Woche" muss in Wiesbaden antreten und die Suhlerinnen treffen am Mittwoch zum ersten Mal den Aufsteiger Binder Blaubären Flacht in dessen Heckengäusporthalle.

"Neues Spiel - neues Glück!" gilt dann auch für die Schwarz-Weissen aus der Blumenstadt, für die auch im ersten Thüringenderby der Saison nichts zu holen war gegen den Favoriten aus dem Thüringer Wald.

 

(Ulf Greiser)