
Golfschläger statt Volleyball, Fairway statt Spielfeld und zwischendurch ordentlich Regen: Auf Einladung unseres treuen Sponsors Klink & Heim verbrachte unsere Mannschaft einen besonderen Teamtag beim Thüringer Golf Club „Drei Gleichen“ Mühlberg e.V.. Zwischen ersten Abschlägen, kleinen Wettbewerben und jeder Menge neuer Erfahrungen ging es dabei vor allem um eines: gemeinsam Spaß zu haben.
Normalerweise fliegen bei uns die Bälle über das Netz. Am Dienstag, den 18. August, sollte es ausnahmsweise einmal deutlich weiter gehen, zumindest im Idealfall. Denn für unsere Mannschaft hieß es: Ab auf den Golfplatz!
Für viele unserer Spielerinnen war Golf noch ziemliches Neuland. Entsprechend stand zunächst nicht das Ergebnis im Mittelpunkt, sondern die Frage: Wie bekommt man diesen kleinen weißen Ball eigentlich möglichst kontrolliert dorthin, wo man ihn haben möchte?
Dass die Antwort darauf komplizierter ausfällt, als es bei erfahrenen Golfern aussieht, wurde ziemlich schnell deutlich.
In mehreren Gruppen ging es deshalb durch verschiedene Stationen. Vom richtigen Griff über die passende Körperhaltung bis hin zu den ersten Schwüngen und Abschlägen konnten sich unsere Spielerinnen Schritt für Schritt herantasten. Auch das kurze Spiel und das Putten wollten ausprobiert werden und spätestens hier zeigte sich, dass ein Ball, ein Ziel und ein bisschen Gefühl für die richtige Dosierung durchaus Parallelen zum Volleyball haben. Nur eben alles etwas ruhiger. Zumindest meistens.
Und ganz nebenbei wurde natürlich auch ein bisschen Golfvokabular gelernt. Dass ein laut gerufenes „Fore!“ auf dem Golfplatz weniger Anfeuerung als vielmehr eine Warnung ist, wissen unsere Spielerinnen jetzt auch.
Mit jedem Schlag wuchs aber nicht nur das Verständnis für den Golfsport, sondern auch der Ehrgeiz. Wie viel Technik in einem guten Abschlag steckt, wie entscheidend Konzentration und Timing sind und dass manchmal schon kleine Veränderungen einen großen Unterschied machen, konnten unsere Spielerinnen an diesem Tag selbst erleben.
Eine Sache ließ sich allerdings weniger gut kontrollieren: das Wetter. Der Regen begleitete uns über weite Teile des Tages und machte es auf dem Golfplatz nicht gerade leichter. Unterkriegen ließ sich davon allerdings niemand. Es wurde weiter ausprobiert, gelacht und an den nächsten Schlägen gefeilt. Vielleicht war genau das auch die beste Teamübung des Tages.
Denn gerade in einer Mannschaft, die sich in diesen Wochen neu findet, sind es nicht nur die Stunden in der Trainingshalle, die zusammenschweißen. Auch abseits des Volleyballfeldes etwas Neues auszuprobieren, sich gegenseitig anzufeuern und zusammen über missglückte Versuche lachen zu können, gehört dazu.
Nachdem an den verschiedenen Stationen fleißig geübt worden war, wurde es zum Abschluss noch einmal ein bisschen ernst. In Teams ging es gegeneinander und aus den ersten vorsichtigen Versuchen wurde schnell ein kleiner sportlicher Wettbewerb. Schließlich bleibt eine Mannschaft voller Leistungssportlerinnen auch mit einem Golfschläger in der Hand eine Mannschaft voller Leistungssportlerinnen.
Nach dem sportlichen Teil wechselten wir schließlich vom Grün an den Grill. Beim Grillen und gemütlichen Beisammensitzen konnte der Tag in entspannter Runde ausklingen.
Und auch unser historischer Erfolg aus der vergangenen Saison spielte noch einmal eine Rolle. Als nachträglicher Glückwunsch zum Doublesieg 2026 überreichte Klink & Heim unserer Mannschaft einen Präsentkorb. Kapitänin Roosa Laakkonen nahm das Geschenk stellvertretend für das Team entgegen.
Ein herzliches Dankeschön geht an unseren treuen Sponsor Klink & Heim, insbesondere an Matthias und Sebastian Heim, für die Organisation und diesen besonderen Tag. Ebenso bedanken wir uns beim Thüringer Golf Club „Drei Gleichen“ Mühlberg e.V. für die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke in den Golfsport.
Am Ende nehmen wir deshalb nicht nur ein paar neue Golfkenntnisse mit nach Hause. Sondern vor allem viele schöne Momente, jede Menge Spaß und die Erkenntnis, dass sich unsere Mannschaft auch von Dauerregen nicht so leicht aus dem Spiel bringen lässt.
Und falls in den kommenden Trainingstagen plötzlich jemand „Fore!“ durch die Halle ruft, wissen wir jetzt zumindest alle, was zu tun ist.




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