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„Mission Pokalverteidigung“ beginnt in Suhl

Erster Schritt Richtung Köln
„Mission Pokalverteidigung“ beginnt in Suhl

Am Samstagabend ab 18 Uhr beginnt für den amtierenden zoi-DVV-Pokalsieger VfB Suhl LOTTO Thüringen gegen den ETV Hamburger Volksbank Volleys die zweite Mission „Titelverteidigung“ in der Saison 2026/2027. Nun heißt es allerdings „Pokalfight“ und ist nach den drei Niederlagen in den Topspielen in der DEKRA 1.Volleyball-Bundesliga, vielleicht die benötigte Abwechslung, um in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Überhaupt ist der DVV-Pokal so ein bisschen der Lieblingswettbewerb der Suhlerinnen, denn immerhin vier Mal stand ein VfB-Team im Finale im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen sowie zuletzt in der Mannheimer SAP-Arena. Bei den fünf Pokalfinalteilnahmen gelangen 2008 und 2026 die beiden bisherigen größten Triumphe in der Vereinshistorie, bevor das „Wolfsrudel“ dann auch noch die Deutsche Meisterschaft 2026 als Krönung der 35-jährigen Vereinsgeschichte feiern konnte.

Deshalb starten die Schützlinge von VfB-Chefcoach-Laszlo Hollosy, der u.a. auch als einer der Kandidaten des DVV-Awards 2026 als „Trainer des Jahres“ nominiert ist (auf DVV-Homepage www.volleyball-verband.de abstimmen!), hochmotiviert in die neue Achtelfinal-Pokalrunde, um am Ende vielleicht im Finale 2027 in der Kölner „Lanxess-Arena“ auflaufen zu können.

Gegner in der ersten Hauptrunde sind die Hamburgerinnen, die man in der Bundesliga zu Hause in dieser Saison bereits mit 3:0 Sätzen bezwingen konnte. Inzwischen konnte das Gästeteam am vergangenen Wochenende seinen ersten Saisonsieg vor heimischer Kulisse gegen Borken feiern und dürfte damit ebenso hochmotiviert als Außenseiter in diese Begegnung in der ANTENNE Thüringen Volleyball-Arena „Wolfsgrube“ gehen.

Die Stimmung unter den VfB-Fans sollte nach der Niederlage in Dresden auch wieder im Aufwärtstrend stehen, bundesweit gab es Anerkennung für die außergewöhnliche Performance in der Elbmetropole und mit dem ersten bundesländerübergreifenden Fan-Sonderzug in der Volleyballgeschichte. Dementsprechend hoffen die Laakkonen und Co. auf eine stimmungsvolle Unterstützung von den Rängen, um ihre „Mission Pokalverteidigung“ erfolgreich anzugehen. Vollste Konzentration der VfB-Damen wird gegen Hamburg notwendig sein, um sich nicht in die Liste der letzten Überraschungen bei den Bundesligaergebnissen einzureihen.

Ulf Greiser

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