
Dresdner SCSuhler Finaltraum wird wahr
Was für ein Pokalabend! Im neunten Pokalduell mit dem Dresdner SC hat der VfB Suhl LOTTO Thüringen endlich die Serie von acht Niederlagen gegen den Pokalverteidiger durchbrochen: Mit einem 3:2-Tiebreak-Krimi (27:29, 25:20, 25:18, 16:25, 15:12) vor rund 1.400 Zuschauern in der „Wolfsgrube“ zog das Team von Cheftrainer Laszlo Hollosy zum fünften Mal – und erstmals seit 2014 – ins DVV-Pokalfinale ein.
Suhl erwischte den besseren Start und führte schnell mit 6:2. Doch Dresden kam zurück, und im engen ersten Satz ließen die Gastgeberinnen gleich vier Satzbälle liegen, ehe der DSC nach zwei VfB-Fehlern zum 29:27 verwandelte. Wie schon im Ligaspiel drehte Suhl danach auf und holte sich die Sätze zwei und drei mit 25:20 und 25:18.

Nach einem Leistungsabfall im vierten Satz (16:25) musste der Tiebreak entscheiden. Und dort behielten die Wölfinnen die Nerven: Ein 3:0-Start gab Sicherheit, beim 8:8 blieb es eng, doch der VfB legte stets vor – und als Monika Brancuska den Matchball zum 15:12 verwandelte, war der Finaltraum perfekt.

Als wertvollste Spielerin wurde VfB-Zuspielerin Lara Nagels (Gold) ausgezeichnet, die ihre Angreiferinnen glänzend in Szene setzte; bei Dresden ging Silber an Mette Marleen Pfeffer. Auf Suhler Seite glänzten Mackenzie Foley und Monika Brancuska mit je 19 Punkten.

Für den VfB Suhl bedeutet der historische Erfolg die Chance auf den zweiten Pokaltitel nach 2008 – am 28. Februar 2026 geht es in der Mannheimer SAP-Arena gegen den ungeschlagenen Bundesligaführer Allianz MTV Stuttgart.
- Satzergebnisse
- 27:29, 25:20, 25:18, 16:25, 15:12
- Wettbewerb
- Zoi DVV-Pokal Frauen · Halbfinale
- Datum
- Mittwoch, 10.12.2025
- Ort
- ANTENNE Thüringen Volleyballarena „Wolfsgrube“, Suhl
- MVP
- Lara Nagels (VfB, Gold) · Mette Marleen Pfeffer (Dresden, Silber)
- Topscorerinnen
- Mackenzie Foley (VfB, 19) · Monika Brancuska (VfB, 19)
- Zuschauer
- ca. 1.400
- Besonderes
- Finaleinzug – erstmals seit 2014, Finale am 28.02.2026 in Mannheim





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