VfB Suhl LOTTO Thüringen

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LOTTO THÜRINGEN

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Suhler Annahmeprobleme verhindern Punktgewinn

Sa., 31.10.2026 · Cyberport-Arena Dresden
Dresdner SC
3 : 0
VfB Suhl LOTTO Thüringen
Sätze27:2525:1725:17
Spielbericht

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen setzt seine Niederlagenserie in den Hauptrundenduellen in Dresden fort und musste am Samstagabend eine glatte 0:3-Niederlage gegen den bis dato ebenfalls kriselnden Dresdner SC einstecken. Mit 25:27, 17:25 und 17:25 Punkten nach 79 Spielminuten vor 2.781 Zuschauern in der Cyberport-Arena Dresden erlebte das Suhler Wolfsrudel damit die dritte Niederlage in der „englischen Woche“ im dritten „Topspiel“ hintereinander.

Einzig im ersten Satz konnten die Schützlinge von VfB-Chefcoach László Hollosy das Duell des Vizemeisters Dresden gegen den Deutschen Meister aus Südthüringen offen gestalten, als nach einem 20:23-Rückstand vier Punkte in Folge gelangen und die Laakkonen & Co. urplötzlich Satzball hatten (24:23). Doch die aktuellen VfB-Annahmeprobleme spielten gerade in der „Crunchtime“ zum unnötigen Satzverlust mit 25:27 nach 30 Minuten. Dieser Satzverlust brachte die entscheidenden Mentalitätsnachteile, sodass man sich in den beiden Folgesätzen trotz kleinerer Punkte-Führungen bis zu den Satzmitten nicht behaupten konnte.

Die Waibl-Schützlinge, die am Mittwoch noch sensationell in Erfurt mit 2:3 verloren hatten, erlebten diesmal mit ihrem druckvolleren Aufschlagsspiel einen „Sahnetag“, denn allein 17 sogenannte „Asse“ konnten die favorisierten Gastgeberinnen im Suhler Feld unterbringen. Das Dresdner „Starensemble“ war auch im Angriff gegenüber den Suhlerinnen diesmal deutlich überlegen, die „Gold-MVP“ Maia Dvoracek erzielte allein 19 Punkte und Suhls Ex-Topangreiferin Mackenzie Foley erwischte wohl den bisher besten Spieltag im DSC-Dress (13 Punkte).

Dagegen konnte einzig VfB-Diagonalangreiferin Nina Dreisigova (13 Punkte) im Angriff mithalten. Grundprobleme der Laakkonen & Co. waren aber, wie bei den Niederlagen in Stuttgart und zu Hause gegen die ungeschlagenen Schwerinerinnen, die anhaltenden Annahmeprobleme und der fehlende Aufschlagsdruck. Damit konnte man die favorisierten Gastgeberinnen, die diesmal wohl ihr bestes Saisonspiel aufs „Parkett“ brachten, nicht bezwingen. Als silberne MVP wurde VfB-Libera Emma Sambale ausgezeichnet.

Während Dresden seine überraschende, wenn nicht sogar sensationelle Niederlage in Erfurt seit 30 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit, wieder gut machen konnte, bleibt für den VfB-Tross die Erkenntnis, dass man in den Hauptrundenspielen in der Elbmetropole kaum Zählbares mitnehmen kann. Von einem Dresdner „Sensationssieg“ zu sprechen ist wohl eher verfehlt, schließlich wurde Dresden vor Saisonbeginn auf Grund der hochkarätigen Neuverpflichtungen von Insidern als der „Meisterschaftsfavorit Nr. 1“ gehandelt. Darunter auch Suhls ehemalige Top-Aussenangreiferin Mackenzie Foley, die das VfB-Wolfsrudel mit zur Meisterschaft gegen eben den neuen Arbeitgeber Dresdner SC führte.

Nach dem sechsten Spieltag in der DEKRA Volleyball-Bundesliga liegt Suhl derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz knapp hinter Dresden. Einzig ungeschlagen ist jetzt nur noch Schwerin, da Verfolger Stuttgart zu Hause überraschend 2:3 gegen Wiesbaden verlor. Also setzen sich die überraschenden Ergebnisse in der Frauen-Bundesliga fort.

Für den amtierenden Deutschen Meister und amtierenden Pokalsieger aus Suhl kommt die „Bundesligapause“ nach zwei „englischen Wochen“ vielleicht zur rechten Zeit. So könnten die „Wölfe“ in der nächsten zoi DVV-Pokalrunde mit einer konzentrierteren Leistung und einem anvisierten Sieg zu Hause gegen Hamburg neues Selbstvertrauen sammeln.

Und gegen Dresden gibt es ja, auch für rund 200 mitgereisten VfB-Fans, noch ein Hauptrunden-Rückspiel und die Chance auf Revanche in der „Wolfsgrube“. Bis dahin gibt es noch viel zu tun für Chefcoach Hollosy und die Laakkonen & Co.!

Ulf Greiser

Dresdner SC – VfB Suhl LOTTO Thüringen3 : 0
Satzergebnisse
27:25, 25:17, 25:17
Wettbewerb
Bundesliga – 6. Spieltag
Datum
Sa., 31.10.2026
Ort
Cyberport-Arena Dresden
MVP
Emma Sambale
Zuschauer
2.781
Spieldauer
79 Minuten

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