Mit dem Sieg im Thüringer-Wald-Supercup gegen Titelverteidiger Dresdner SC, gelingt dem VfB Suhl LOTTO Thüringen der dritte Titelgewinn nacheinander im Vereinsjubiläumsjahr 2026 und ein erfolgreicher Auftakt in die neue Saison 2026/27.
Eine Woche vor dem Volleyball-Bundesligastart der Damen, krönte sich der Deutsche Meister und zoi-DVV-Pokalsieger aus der Rennsteigregion im Duell mit dem Vizemeister aus der Elbmetropole durch einen unerwarteten 3:0-Erfolg. Mit drei denkbar knappen Satzergebnissen von 26:24, 29:27 und 25:23 sowie dem damit verbundenen Supercup-Gewinn in der 11. Auflage, schafften die Schützlinge von VfB-Chefcoach Laszlo Hollosy ein sportliches Kunststück fertig, was bisher nur dem MTV Allianz Stuttgart im Jahr 2024 gelang. Der Seriensieger aus Baden-Württemberg ist bisher auch das einzigste Damen-Team, dass das Triple in einer Saison (2023/24) schaffte.
Für das neuformierte Suhler „Wolfsrudel“ hat sich damit der Ausflug in die größere HUK-Coburg-Arena der benachbarten Frankenmetropole gelohnt, denn mehr als 2.000 Zuschauer verfolgten das dramatische Spielgeschehen und sorgten für einen würdigen Rahmen beim 11. Deutschen Supercup im Frauen-Volleyball. Beide Teams boten spannende Ballwechsel und die Führung wogte hin und her. Auf Suhler Seite begeisterten mit Hannah Hartmann und Svea Naujack zwei Angreiferinnen, die in den vergangenen Jahren meist nur als Reservespielerinnen agieren konnten von Beginn an. Auch die VfB-Neuzugänge Emma Boyd und Lucia Herdova wurden von einer überragenden Regisseurin Lara Nagels erfolgreich eingesetzt, sodass man die favorisierten Waibl-Schützlinge, u.a. mit vier Ex-Suhlerinnen im Startaufgebot, in „Schach halten“ konnten. So entwickelte sich im ersten Satzabschnitt ein „finale furioso“, wobei die Gastgeberinnen das besser Finish lieferten. Im zweiten Satz schienen die DSC-Damen um Zuspielerin Sarah Straube auf der Siegerstraße, als das Team von DSC-Chefcoach Alexander Waibl, bereits mit 17:11 Punkten in Führung lagen. Doch der Titelverteidiger und zweimalige Supercup-Gewinner bei bisher sechs Teilnahmen, zeigte dann doch noch unerwartete Nerven. Auch die Topangreiferin Mackenzie Foley, die mit Suhl Deutscher Meister und Pokalsieger wurde, scheiterte am zunehmend stärkeren VfB-Block um „Leitwölfin“ Roosa Laakkonen. Das „Wolfsrudel“ knabberte Punkt für Punkt am DSC-Vorsprung und sicherte sich dann den zweiten Satzgewinn nach Abwehr von vier sächsischen Satzbällen. Dies war wohl auch der „Knackpunkt“ der Partie, auch wenn der DSC zu Beginn des dritten Spielabschnittes mehrfach in Führung ging. Irgendwie schafften die Hollosy-Schützlinge aber immer den Anschluss und setzten sich dann auch mit mentalen Vorteilen durch. Der dritte Matchball wurde dann von VfB-Neuzugang Emma Boyd krachend über die Mitte verwandelt und der Rest war eine schwarz-gelbe Jubeltraube auf und neben dem Feld. Erfolgreichste Punktesammlerin war Svea Naujack auf Suhler Seite vor DSC-Angreiferin Mackenzie Foley. Als wertvollste Spielerin des Supercup-Finals wurde Hannah Hartmann beim Publikumsvoting auserwählt und geehrt.
Für den VfB Suhl LOTTO Thüringen geht damit bei der Premiere und beim diesjährigen „Thüringer-Wald-Supercup“ ein weiterer Traum in Erfüllung. Und die Feierlichkeiten und Supercup-Pokalübergabe in Coburg sorgten für „Samba-Feeling“ auch auf den Rängen. Dieser kämpferische Erfolg gegen den DSC sollte genügend Selbstvertrauen für die kommenden Champions-League-Aufgaben des VfB in der HUK-Coburg-Arena ab November geben.
Vorab startet nächsten Samstag die Mission „Titelverteidigung“ in der Volleyball-Bundesliga, wenn man in der heimischen „Wolfsgrube“ das Team aus Borken zum Heimspiel- und Saisonauftakt begrüßen darf.
- Satzergebnisse
- 26:24, 29:27, 25:23
- Wettbewerb
- Thüringer Wald Supercup
- Datum
- Sa., 03.10.2026
- Ort
- HUK Coburg arena
- MVP
- Hannah Hartmann










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